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20-2-18
Spuren im Schnee - Fussstapfen
Mein heutiger Spaziergang führte mich entlang einer sonnigen Halde. Der Weg ist anfangs recht breit, später - je weiter entfernt vom Dorf- nur noch ein scmaler Trampelpfad. 
Zur Zeit liegt stellenweise tiefer Schnee, der aber sehr weich ist. Neben der Fussspur sinkt man schnell knietief ein, sodass das Vorankommen äusserst mühsam wird. Andererseits ist aber auch das Vorwärts-Stapfen in den Spuren sehr anstrengend, denn die Schrittlänge passt ganz und gar nicht, es wird dadurch sehr schwierig, einen eigenen Rhythmus beizubehalten. Trotzdem wollte ich nicht auf diesen Weg verzichten, denn die Ausblicke auf die umliegende Landschaft lohnen viele Mühen.

Auf wessen Spuren bin ich da wohl gewandelt?
Sicher stammen die Stapfen von Dorfbewohnern und Feriengästen, einzelne Hufspuren verweisen auf einen Wintereinstand von Hirschen. Möglicherweise war der Weg Bestandteil des Jakobsweges. Also viele verschiedene "Energien", denen ich da begegne.
Was bedeutet es im übertragenen Sinne, wenn man in jemandes Fussstapfen treten muss? Ohne die vorhandenen Stapfen hätte ich den Weg heute gar nicht gehen können und trotzdem schienen mir die "Vorgaben" auch sehr hinderlich und einschränkend. Wie kann ich der "Vorarbeit"meinen Respekt zollen und später doch auch "mein Eigenes hinein geben"?

19-2-18

Reise mit unerwartetem Zwischenfall
Reisen bedeutet "im Normalfall", dass wir mit einem sicheren Verkehrsmittel möglichst schnell und bequem vom "Start" zum "Ziel" gelangen. So jedenfalls war -für heute- auch meine Erwartung.
Kurz vor der Einfahrt eines längeren Tunnels hielt der Zug auf offener Strecke,  dann kam die Durchsage, dass wir wegen eines technischen Defekts im Tunnel Verspätung haben würden. Zwar setzte sich der Zug wieder in Bewegung, durchquerte den Tunnel (für den mit Hochgeschwindigkeit ca. 4 Minuten benötigt werden) jedoch im SCHRITT-TEMPO.
Das waren die längsten 10 Minuten, die ich je in einem Tunnel "eingesperrt" verbringen musste! Die Frage, was es für mich aus diesem Erlebnis zu lernen gibt, wird mich noch ein Weilchen beschäftigen. Was wäre Deine Schlussfolgerung?
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18-2-18

Wurzeln
Wer hoch hinaus will, muss einen guten Stand haben.
"Hoch hinaus wollen" heisst für die starke Buche natürlich, möglichst viel Sonnenlicht für die ausladende Krone zu erhalten und die Buchen- Nüsschen für die Nachkommenschaft in möglichst grossem Radius verteilen zu können. Da der Standort dazu alles andere als ideal ist, wird das starke und gut vernetzte Wurzelwerk umso wichtiger. Die Buche zeigt: mit Anpassungen, welche harmonisch auf die Umgebung reagieren, können auch schwierige Rahmenbedingungen zum Erfolg führen!

Wo willst Du hoch hinaus? Und was sind für Dich Deine "Wurzeln"? Pflegst Du sie? Gibst Du ihnen genügend Wertschätzung? Bist Du Dir bewusst, dass sie für eine gute Lebensbalance unabdingbar sind?
17-2-18

Wahrnehmung
Juhui, es regnet schon wieder!
Auf das konkrete Wetter können wir - zum Glück - nicht Einfluss nehmen, das Wetter macht, was es will - und das nicht nur im April!

Wir können hingegen jederzeit völlig autonom entscheiden, worauf wir unser Augenmerk richten und welche Energie wir dadurch bekommen:
Lässt Du Dich von düster-nasskalten Tagen "herunter ziehen"?
Klemmst Du Dich hinter ein seit langem auf dem Nachttischchen wartendes Buch? Oder machst Du Dich gar auf zu einem Waldspaziergang, um Natur-Schönheiten bei Regenwetter zu entdecken?
Es ist Deine Wahl!
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16-2-18

Achtsamkeit
Machst Du eigentlich auch mal Pause?
So "richtig, richtig" Pause? Also nicht eine "Schnell-Kaffee-runter- und e-mail-checken-und-telefonieren-Pause"?
Multitasking und Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit mögen geschätzte Job-Eigenschaften sein. Lebensförderlich sind sie sicher nicht!

Gönn' Dir wenigstens 2 mal pro Tag eine kurze Pause, in der Du nur für Dich selber erreichbar bist, wo Du durchatmen und einen Schritt Distanz zu allen äusseren Ansprüchen nehmen kannst.
Nur so schaffst Du Raum für Deine eigenen Ideen, Bedürfnisse und Ziele.
Nur so gibst Du Deiner eigenen Intuition und Kreativität eine Chance!
15-2-18

Reflexionen
Die Bäume und Schilfrohre spiegeln sich in der glatten Wasseroberfläche des Teiches, während die Sonnenstrahlen von der dünnen Eisschicht reflektiert werden

Was reflektiertst Du?
Reflektierst Du wichtige und richtungsweisende Entscheidungen?
Überdenkst Du ab und zu Deinen ganzen (Lebens-)Weg?
Oder reflektierst Du auch regelmässig Deinen Alltag, die täglichen Routinen und - vielleicht - eingeschliffenen, aber gar nicht mehr so lebenstauglichen Gedanken-Muster?
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14-2-18  Valentins-Tag

Der Valentins- Tag kann auch als Tag der Freundschaft verstanden werden:

Nimmst Du Dir genügend Zeit für Deine Freundschaften? Pflegst Du sie, auch wenn es Dir oder Deinen FreundInnen mal nicht so gut geht? Grad dann würden ja Freundschaft und gegenseitige Unterstützung am meisten gebraucht!

Bring jedem Zeichen der Freundschaft Deine Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen .... auch wenn es von ganz unerwarteter Seite kommt !


13-2-18

Licht und Schatten
Wende Dein Gesicht der Sonne zu -
dann fallen die Schatten hinter Dich!
(afrikanisches Sprichwort)

Wenn Du dieses Sprichwort nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen Sinne ernst nimmst, wirst Du aus kleinsten (Glücks-)Momenten viel neue Energie auftanken können. Probier es aus, je öfter, desto besser!


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